QUELLEN / LITERATUR / ABKÜRZUNGEN

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Unsere Matrikel-"Edition" besteht einerseits aus der mehr oder weniger mechanischen Erfassung der in den Matrikelbüchern und Anmeldungsformularen enthaltenen Informationen, anderseits aus dem Versuch, über die erfassten Personen zusätzliche Angaben zu ermitteln. Dies konnte selbstverständlich nur sehr unvollständig gelingen, am ehesten naturgemäss dort, wo es sich um Leute aus der Schweiz, speziell aus dem Kanton Zürich, handelt d.h. aus einem Bereich, wo einschlägige Unterlagen dem Bearbeiter zugänglich und vertraut sind. Dieser stützte sich auf die Angaben der Matrikel über Herkunftsland und Ort, Wohnort der Eltern, Studienfach etc. Konsultiert wurden neben den gängigsten allgemeinenLexika wie:

und

eine Reihe von sachlich oder geographisch ausgerichteten biographischen Nachschlagewerken ,
z.B

Speziell für Schweizer sind hier u.a. zu nennen:

Gute Ergebnisse brachte die Durchsicht einschlägiger Jahrgänge von Zeitungen (z.B. der Neuen Zürcher Zeitung, der Zürcher Post, des Tagblatts der Stadt Zürich,des Tages-Anzeigers, des Winterthurer Landboten), in denen häufig Todesanzeigen, Zivilstandsnachrichten (betr. Geburten, Bestattungen, Eheschliessungen) nützliche Hinweise enthielten.

Über studierende Frauen findet man (neben dem schon zitierten Lexikon der Frau) oft Auskunft in den folgenden .Publikationen

Barbara BACHMANN / Elke BRADENAHL Medizinstudium von Frauen in Bern 1871-1914 (Bern 1990)
Waltraud HEINDL / Marina TICHY, Durch Erkenntnis zu Freiheit und Glück ; Frauen an der Universität Wien Bd. 5 der Schriftenreihe des Universitätsarchivs (Wien 1990)
Verein feministische Wissenschaft Schweiz, Ebenso neu als kühn; Frauenstudium an der Universität Zürich. (Zürich 1988)
Elisabeth FLÜELER, Die ersten Studentinnen an der Universität Basel. (in: Basler Zeitschrift für Jg. 90,1990,S.155-192 : S.189-192 alphabetische Liste)
Else FORRER-Gutknecht, Zur Geschichte des Frauenstudiums an der Univ.Zürich (SA.aus: Das Frauenstudium an den Schweizer Hochschulen,(Zürich 1928)
Käte FRANKENTHAL, Der dreifache Fluch: Jüdin, Intellektuelle, Sozialistin ; Lebenserinnerungen einer Ärztin in Deutschland und im Exil (Frankfurt a/M. 1981) Daniela Neumann,
Marthe GOSTELI, Vergessene Geschichte. 2 Bde, Bern 2000
Daniela NEUMANN, Studentinnen aus dem Russischen Reich in der Schweiz 1867-1914. Zürich 1987 (Die Schweiz und der Osten Europas, hg. von Carsten Goehrke,Bd.1)
Franziska ROGGER, Der Doktorhut im Besenschrank ; das abenteuerliche Leben der ersten Studentinnen am Beispiel der Universität Bern (1999)
Hadumod BUSSMANN, Stieftöchter der Alma mater, 90 Jahre Frauenstudium in Bayern am Beispiel der Universität München. Katalog zur Ausstellung 1993/94

Für evangelische Pfarrer der Schweiz existieren Listen in den Kantonen Aarau, Appenzell, Glarus, Graubünden, St.Gallen, Thurgau und Zürich. Ferner enthalten die Pfarrkalender zahlreiche Nekrologe solcher Geistlicher,

Aargau : Willy Pfister, Die reformierten Pfarrer im Aargau 1528-1985 (in: Argovia 97, 1985), S.81-179: Das Register der ref.Theologen im Aargau
Appenzell: Die appenzellische reformierte Pfarrerschaft bis 1977, von Hans Martin Stückelberger (1977)
Glarus : Gottfried Heer, Die evangel.Geistlichkeit des Landes Glarus 1530-1900 (Schwanden 1908)
Graubünden: Joh.Rud.Truog, Diem Pfarrer der ev.Gemeinden in Graubünden u.seinen ehem.Untertanenlanden
St.Gallen: Die ev.Pfarrerschaft des Kts.St.Gallen, von Hs.Martin Stückelberger (St.Gallen 1971)
Thurgau: Biogr.Verzeichnis der Geistlichen aller evangel.Gemeinden des Kts, Thurgau, von H.Gust.Sulzberger (frauenfeld 1913 = Thurg.Beitrr. IV.u.V. Heft) Verzeichnis der ev,.Pfarrer des Kts.Thurgau 1863-1936, von Willy Wuhrmann (Frauenfeld 1936)
Zürich: Zürcher Pfarrerbuch 1519-1952, von Emanuel Dejung und Willy Wuhrmann (Zürich 1953) zit. ZPB

Einige schweizerische Ortschaften haben von Zeit zu Zeit Verzeichnisse ihrer Bürger mit genealogischen Hinweisen im Druck erscheinen lassen (sog.Burgerbücher oder Bürger-Etats), die allerdings dem Bearbeiter nicht immer vollständig zugänglich waren, z.B. Bern (Burgerbuch 1930, 1960 und 1990), St. Gallen (Bürgerbuch 1910 und 1960), Winterthur (Bürgeretats ca. 11 Bde, 1842-1910), Zofingen und Zürich rund 25 Bürgeretats zwischen 1832 und 1926).. Für die Stadt Zürich wurden beigezogen die Protokolle des Stadtrates, Abt. B, mit Angaben über eingebürgerte Personen (Schweizer und Ausländer)

ABKÜRZUNGEN

(die folgende Liste ist unvollständig !):

ADBAllgemeine deutsche Biographie (56 Bde, Leipzig 1875-1912)
Amodio Camillo Renato Amodio, Der Zoologe Arnold Lang (1855-1914). Zürcher med.Diss. 1995 (ZMGA Nr.- 270),
B'buch / B'etat Bürgerbuch / Bürgeretat
Berner DozDie Dozenten der bernischen Hochschule, Ergänzungsbd.zur Hochschulgeschichte Bern 1528-1984, Red.: Piero Scandola (Bern 1984)
BLAG Biogr.Lexikon des Aargaus 1803-1957, Red.: Otto Mittler u. Georg Boner (Aarau 1958 = Argovia Bd. 68/69)
BLVS Biogr.Lexikon verstorbener Schweizer ("In memoriam"): Bde. I - VIII,
BM Bündner Monatsblatt
DBE Deutsche biographische Enzyklopädie, hg.von Walther Killy (10 Bde, München 1995-1999)
Dvorak Helge Dvorak, Biogr.Lexikon der deutschen Burschenschaft, Bd. I: Politiker, Teilbd. A-E (Heidelberg 1996)
HBLS Historisch-biographisches Lexikon der Schweiz (Bde I-VII u.Supplementbd.,
ETH Eidgenössische Technische Hochschule ((vgl. die Festschrift zum 125 jähr.Bestehen, red.von J.-F.Bergier u.Hans Werner Tobler Zürich 1980)
HHS Handelshochschule
Lit..lex. Literaturlexikon, Autoren und Werke deutscher Sprache, hg.von Walther Killy (15 Bde, Gütersloh, 1988-1993)
M.d.R. Martin Schumacher (Hg.), M.d.R., die Reichtsgasabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus, 3.*çA. (Düsseldorf 1994)
NDB Neue deutsche Biographie (Bd. I -
NSB Neue Schweizer Biographie, red.von Albert Bruckner (Basel 1938-1942)
NZZ Neue Zürcher Zeitung
Pfr.kal.Pfarrer-Kalender
RN Repertorium der handschriftl.Nachlässe in den Bibliotheken und Archiven der Schweiz., 2.*A., bearb.von Anne-Marie Schmutz-Pfister (Basel 1992 = Quelle z.Schweizer Geschichte,N.F. IV, 2a
SBA Schweiz.biographisches Archiv, red.von Willy Keller (Zürich 1952-1958)
sep. (sepultus/sepulta) = Datum der Bestattung oder Trauerfeier (wird oft angegeben, wenn der Todestag nicht bekannt ist)
SKL Schweizerisches Künstler-Lexikon, red,.vonm Carl Brun, 4 Bde (1905-1917)
SL Schweizer Lexikon 1991 in 6 Bänden ( Luzern 1991)
SFB Schweizer Familienbuch
StAZ Staatsarchiv Zürich
Tig. Das Corps Tigurinia in Zürich 1850-1940, S.237-251: vollständiges Mitgliederverzeichnis 1850-1931 auf S. 237-251
UFS Universitäts-Festschriften von 1938 (Die Univ.Zürich 1833-1933,und ihre Vorläufer, Festschrift zur Jahrhundertfeier, bearb. von Ernst Gagliardi, Hans Nabholz und Jean Strohl, Zürich 1938) und 1983 (Die Universität Zürich 1933-1983, Festschrift zur 150-Jahr-Feier Redaktion: Peter Stadler, Zürich 1983)
VESZ Verzeichnis ehemaliger Schüler des evangel.Lehrerseminars Zürich-Unterstrass Zusammengestellt von Joh. Raillard Zürich 1919 (im Expl. des Staatsarchivs Zürich Signatur D h 323 mit handschriftlichen Ergänzungen zum späteren Lebensgangder Abgänger
VZU Verzeichnis zürcherischer Universitätsschriften 1833-1897 (= Catalog der Bibliothek der Cantonal-Lehranstalten in Zürich, 4.Bd., Zürich 1904)
ZA Zivilstandsamt:
ZMGA Zürcher medizingeschichtliche Abhandlungen
ZP Zürcher Post
ZPB Zürcher Pfarrerbuch
ZTB Zürcher Taschenbuch

Geogr.Abkürzungen : Einige (nicht alle !) Ländernamen wurden abgekürzt in die betreffenden Felder geschrieben, so

CH für die Schweiz
Dtld. für Deutschland,
Österr für Österreich,
Frkr. für Frankreich
GB für Grossbritannien (inkl.Kolonien / Dominions)
NL für die Niederlande (inkl.Niederld.Indien)
russ.Reich für die Länder des Zarenreichs (worunter natürlich auch Polen, das Baltikum und Finnland)
USA für die Vereinigten Staaten von Nordamerika

Durchwegs mit den Abkürzungen der Autoschilder figurieren bei den Regionen die Namen der Schweizer Kantone und Halbkantone, nämlich (in alphabetischer Ordnung::

AG Aargau
AI Appenzell-Innerrhoden
AR Appenzell Ausserhoden
BE Bern
BL Basellandschaft
BS Basel-Stadt
FR Freiburg
GE Genf
GL Glarus
GR Graubünden
JU,NB der heutige Kanton Jura gehörte in der hier in Betracht kommenden Zeit noch zum Kanton Bern !
LU Luzern
OW Obwalden
NE Neuenburg
NW Nidwalden
SG St.Gallen
SH Schaffhausen.
SO Solothurn
SZ Schwyz
TI Tessin
TG Thurgau
UR Uri
VD Waadt
VS Wallis
ZG Zug
ZH Zürich